Nachhaltiges Bauen für die Arbeitswelt von morgen
Am Montag, dem 10. November, erfolgte im Techno-Z der feierliche Spatenstich für den neuen Kopfbau „Techno Head“. Das achtgeschossige Gebäude, das in zwei Jahren eröffnet werden soll, überzeugt durch zukunftsweisende Architektur und gilt schon jetzt als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen.
Salzburg. In den vergangenen Jahren hat sich rund um die nördliche Stadteinfahrt in Salzburg-Itzling ein modernes Stadtviertel entwickelt, in dessen Herzen die Science City liegt. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war die Gründung des Techno-Z im Jahr 1988. Nun erhält das Technologiezentrum mit dem Techno Head ein neues, ökologisch nachhaltiges Kopfgebäude, dessen Eröffnung für Herbst 2027 geplant ist.
Leuchtturmprojekt für die Science City
Acht Geschosse und rund 6.000 Quadratmeter hochmoderne Bruttogeschoßfläche markieren die Eckdaten des Neubaus, der auch architektonisch Akzente setzt. Der Techno Head entsteht nach dem nachhaltigen Planungskonzept des Architekturbüros Riegler Riewe, dessen Entwurf sich in einem Architekturwettbewerb unter Einbindung des Gestaltungsbeirats durchsetzte.
„Die Nachverdichtung ist ein wichtiger Teil des Konzepts zur Weiterentwicklung der gesamten Science City Itzling und ein Meilenstein für das im Jahr 2002 gestartete Projekt“, erklärte Techno-Z-Geschäftsführer Werner Pfeiffenberger beim Spatenstich. „Mit dem Neubau können wir in bester Lage weitere attraktive Räumlichkeiten bieten und geben der Stadteinfahrt ein neues Gesicht.“
Investition in Innovation
Rund 18 Millionen Euro investiert die Techno-Z Gruppe in das neue Kopfgebäude der Science City. Auch beim Eigentümer, dem Raiffeisenverband Salzburg (RVS), ist man stolz auf das architektonische Highlight, das künftig den Innovationsstandort prägen wird.
„Mit dem Neubau in Itzling stärken wir den Wirtschaftsstandort Salzburg und schaffen einen Ort, an dem sich Unternehmen bestmöglich weiterentwickeln können“, sagte Heinz Konrad, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Salzburg. „Mit der hobex AG und der Modelleisenbahnen GmbH konnten wir bereits zwei renommierte Unternehmen gewinnen, die hier im Techno Head ihre neue Zentrale aufschlagen werden.“

Goldstandard in Sachen Nachhaltigkeit
Bei der Konzeption des Gebäudes wurde besonderer Wert auf ökologische Nachhaltigkeit gelegt. „Wir nehmen das Thema in der gesamten Unternehmensgruppe sehr ernst – unser Ziel ist eine ÖGNI-Gold-Zertifizierung“, betonte Andreas Derndorfer, RVS-Geschäftsleiter für Unternehmenssteuerung. Die Zertifizierung durch die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) bewertet über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg die Dimensionen Ökonomie, Ökologie, Prozesse, Technik und Standort.
Im Techno Head sollen etwa Recycling-Beton als Baumaterial verwendet, eine Photovoltaikanlage integriert und energieeffiziente Fassaden umgesetzt werden. Dachgarten und begrünte Flachdächer fördern die Aufenthaltsqualität. Durch die vertikale Stapelung der Nutzungen wird der Bodenverbrauch minimiert. Auf eine Tiefgarage wird bewusst verzichtet, da der Standort hervorragend an den öffentlichen Verkehr angebunden ist. Alles zusammen ein wertvoller Beitrag zu einer grüneren Stadt.
Arbeitswelten mit Zukunft
Auch im Inneren setzt das Projekt neue Maßstäbe. Die Innenarchitektur wurde konsequent auf moderne Arbeitswelten ausgerichtet: Hochwertige Materialien, durchdachte Raumstrukturen und flexible Nutzungsmöglichkeiten sollen konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglichen wie Austausch und Teamarbeit.
Sybille Maier-Ginther, Prokuristin des Techno-Z, freut sich über das innovative Workplace Design: „Licht, Materialien, Akustik und Ergonomie haben einen unmittelbaren Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen in einem Bürogebäude. Für uns ist Architektur dann gelungen, wenn all diese Elemente harmonisch ineinandergreifen. Im neuen Techno Head wurden diese Anforderungen bestmöglich erfüllt.“
Architektur mit internationalem Renommee
Das international ausgezeichnete Architekturbüro Riegler Riewe zählt zu den renommiertesten Planungsbüros Österreichs. Zu den preisgekrönten Projekten gehören der Campus der Medizinischen Universität Graz, das Schlesische Museum in Katowice und die König Galerie in Berlin. „Mit dem Techno Head entsteht in einem städtebaulich interessanten Umfeld ein markantes Gebäude, offen strukturiert, sodass es den vielfältigen Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht wird“, unterstrich Christian Story, Geschäftsführer von Riegler Riewe Architekten.
Zukunftsstandort fast ausgebucht
Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Techno Head im Herbst 2027 eröffnet. Der Großteil der Büroflächen ist bereits vermietet – aktuell sind noch zwei Einheiten mit jeweils rund 300 Quadratmetern verfügbar.
Rückfragehinweis
Monika Sturmer
Kommunikation
Techno-Z Verbund GmbH
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